„Jugendsünden“ – oder: wie ich zur Fotografie kam

Ich vermute, dass die meisten Leser meines Blogs selbst Hundefotografen sind. Und ich stelle eine weitere Vermutung auf: mindestens die Hälfte von euch ist durch den eigenen Vierbeiner auf die Idee gekommen, sich mal näher mit dem Fotografieren zu beschäftigen. Richtig? 😉

So war jedenfalls mein Start in die Fotografie. Die Züchterin meines Pauls drückte mir vor knapp 8 Jahren eine alte DSLR in die Hand (fragt mich nicht welches Modell… denn nach 3 Versuchen ruinierte ich den Speicherkarten-Slot und somit die Kamera :D). Der nächste Versuch sollte definitiv folgen – und so zog meine Canon 1000D ein, die mir treue Dienste erwies.

Sie entwickelte sich zur „Immer dabei“-Kamera. Eine Kamera, die für meine damaligen Ansprüche super gut im Automatikmodus funktionierte 😉 Sie sollte die Jugend von Pauli einfangen, mich an Sommertagen an den See begleiten, die Abi-Feiern bildlich festhalten und: meine Leidenschaft zum Fotografieren anfeuern! Denn irgendwann bemerkte ich, dass die Ergebnisse im manuellen Modus ja doch irgendwie besser werden.

Und so beschäftigte ich mich nach und nach immer mehr mit dem was die Kamera eigentlich kann, mit der Bildgestaltung, dem Licht. Doch der richtig ernste Gedanken hinter dem Fotografieren entwickelte sich erst 2014. In diesem Jahr erstellte ich auch meine Facebookseite, um meine Freunde mit den immer mehr werdenden Fotos nicht mehr belästigen musste 😀

Manchmal verzweifelt man an diesem blöden Licht, kommt enttäuscht oder gar sauer vom Fotografieren nach Hause, weil alle Ergebnisse irgendwie kacke geworden sind. Ja, und man versucht sich, lebt sich kreativ aus. Da entstehen wahrlich grausige Dinge, aber man kommt stetig seinem Ziel näher: seinen eigenen Stil zu finden – sich dort wohl zu fühlen: wie im Paar Lieblingsschuhe, das man so gerne trägt.

Das größte Kompliment für mich ist immer zu hören: Wenn ich durch Facebook scrolle weiß ich ganz genau welches Foto von dir ist, Rona, ohne Glücksmomente Fotografie zu lesen. Da wachse ich mindestens 15cm. Das erwärmt mein Herz und bestärkt mich in dem was ich tue.

Dass das nicht immer so war, ist eh klar. Verbildlichen möchte ich euch das mit einer kleinen Zeitreise. Da ich hauptsächlich Paul fotografiert habe, gibts hier jetzt mal Labrador-Overload <3

 

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2009 – HILFE: Wo ist Paul? Und was soll dieser Rahmen?

 

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2010

 

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2011

 

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Frühjahr 2012

 

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Sommer 2012

 

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2013

 

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2014

 

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2015 – DOPPELPACK <3

 

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2016

 

Verrückt oder?

Nicht nur Paul’s Kinn ist grauer geworden – auch meine Fotos haben sich weiterentwickelt. Auffällig finde ich vor allem, wenn ich mir so meine Fotos von früher anschaue, dass ich extrem viel Hochformat fotografiert habe. Ganz ganz selten, dass ich heute noch hochformatige Fotos aufnehme.

Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Durchscrollen der Fotos. Ich jedenfalls musste echt das ein oder andere Mal schmunzeln was ich da so fabriziert habe 😉

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